Sponsored by:
           
   
----------------- ----------------------------------------------- ----------------------------------------------- ----------------------------------------------- ----------------------------------------------- -----------------------------------------------
Herzlich Willkommen auf kilolima.de!  
   

Endlich mal gutes Flugwetter...
9. Jun. 2013 - 09:22 Uhr

 

Die letzten Tag waren für den Süden Deutschlands endlich mal die Entschädigung für das miserable Wetter bisher. Gut wer also Zeit hatte!

Am Mittwoch wollte Alex die 1000km probieren und flog mit der EP. Ich schleppte wegen Schlepppilotenmangels erst noch und startete dann gegen Mittag mit der ALB, um noch ein kleines Flügchen zu machen. Leider endete es aber auf dem Acker unterhalb des Hohenstaufens.

Donnerstag sollte es aber dann noch einen Tick besser werden. Ich schrieb das magische 1000km FAI-Dreieck aus. Der Start um halb 10 war genau richtig. Ich kam gut voran und war zu Thermikbeginn in Schwarz- und Odenwald. Leider kostete das etwas Zeit, aber dafür war die Rhön und auch der Thüringer Wald richtig gut und ich konnte wieder aufholen. Durch die hohe Feuchte breitete es aber in der Gegend um Bayreuth sehr stark aus und regnete sogar. Vermutlich habe ich da den Zeitpunkt zum Abbrechen der Aufgabe verpasst, denn so glitt ich unter 8/8 nach Süden auf eine kleine graue Wolke, die im Schatten lag, zu. Schnell war mir klar, ich würde in die CTR von Grafenwöhr hineinfallen. Nach einem kurzen Funkkontakt durfte ich in diese auch einfliegen. Das kleine Wölkchen im Schatten der großen Abschirmung brachte nur 0,2m/s, und versetzte mich immer weiter in Richtung des EDR's. Ich fragte den Lotsen, ob ein Einflug in das Sperrgebiet möglich sei, was er verneinte. Ich schaute mich nochmal nach landbaren Äckern um, aber Lust zu landen hatte ich keine und die einzige sichere Option war auch nur der Flugplatz von Grafenwöhr. Ich fragte also nochmal, ob ich aus Sicherheitsgründen nicht in der EDR einfliegen könne. Ich musste an die einzige Wolke, die dort in der Sonne lag, und wusste, dann wäre ich vorerst gerettet. Wie ich aber in Rumänien schon letztes Jahr bemerkte, löst das Wort "Sicherheit" viel aus. Nach einer kurzen Diskussion ließ er mich tatsächlich in das EDR einfliegen. Ich glitt, stets mit der Option auf dem Flugplatz dort zu landen, an die Wolke und traf dort auf 2,5m/s, die mich retteten. Im Anschluss machte ich mich wieder auf den Weg an die Schwäbische Alb. Ich wusste, dass ich noch ein Stück nach Westen musste, wenn ich die 1000km voll machen wollte. Das Wetter auf der Alb war dann aber wieder hervorragend und ich konnte mühelos nochmal bis kurz vor Schwenningen fliegen. Mit etwas mehr Mut hätte ich bestimmt auf über 1100km ausdehnen können. Aber nachdem es zuvor mit dem Aussenlanden schon so knapp war, ersparte ich mir es, nochmal in eine solche Situation zu kommen und drehte rechtzeitig um und flog mit 1067km nach Hause. Immerhin müsste es meines Wissens nach auch so der erste 1000km Flug von der Hahnweide seit knapp 20 Jahren sein. Ein toller Tag und das Ziel, mit der EP 1000km zu fliegen, erreicht, auch wenn es nicht das gewünschte Dreieck war, aber vielleicht kommt das ja noch...

Freitag setzte ich dann aus und lernte und ließ 2 Flugschüler mit Flugauftrag fliegen. Der Tag war wohl nicht so gut, wie ich hörte und wie man im OLC sah.

Gestern flog ich dann nochmal. Ich hatte gar nicht in die Vorhersage geschaut und war etwas erstaunt, als es um 9 wieder die ersten Wolken hatte. Dank Georg Jakl konnte ich auch um 10 gleich starten und den Tag ausnutzen. Vor allem auf Alb und Schwarzwald sollte es gut sein, sagte man mir noch. Das merkte ich auch, als ich im Kraichgau war, darum drehte ich wieder um und flog von Norden wieder in den Schwarzwald und dann nochmal die Alb hoch. Beim Blick auf den Kilometerstand schienen am Abend die 1000km nochmal möglich, doch ich traute mich dann nicht mehr, nochmal an die letzten Wolken am Klippeneck zu fliegen, weil ich doch sicher nach Hause kommen wollte. 920km waren es am Ende, das ist ja auch jede Menge und es war wieder ein wirklich toller Flug.

Nächste Woche ist dann wieder studieren bei mir angesagt! Heute widme ich mich wohl mal den kleinen technischen Mängeln an EP und ALB.

Die Flüge im OLC:

Mittwoch: http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=3020670

Donnerstag: http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=3024521

Samstag: http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=3037337

 


Unglaublicher Flug: Mit einem Hang zum Hangflug
3. Jun. 2013 - 11:57 Uhr

Schon seit langem weiß ich ja, das man die Albkante sehr gut nutzen kann um streckenweiße am Hang zu fliegen. Gerade nach dem Flug von Klaus Kalmbach am Hahnweide Wettbewerb, der mit großem Hanganteil einen überragenden Tagessieg erflog, wuchs auch bei mir das Interesse das auch mal richtig zu probieren.

Nach dem vielen Regen der letzten Tage war ich allerdings nicht so ganz auf fliegen eingestellt. Ich schlief erstmal lange und frühstückte ausgiebig. Mein ursprünglicher Plan war es an meinem Discus ein wenig zu basteln, doch Krümel hatte mich dann doch relativ schnell davon überzeugt zu fliegen. Wegen der nassen Äcker nahm ich doch den Arcus mit Turbo und konnte auch mit Alex Späth noch einen sehr kompetenten Copiloten auftreiben um das mit dem Hangfliegen mal zu probieren.

 

 

Der erste Weg führte uns nach Osten. Tilo flog bereits weit vorraus und meldete das alles problemlos sei. Alex und ich bastelten uns so voran und überlegten was wohl der beste Weg sein könnte. Schließlich wusste ich auch nur bis Donzdorf wie das funktioniert. Bei Heubach trafen wir auf Tilo und flogen zusammen nach Westen. Tilo buddelte sich leider nach der Querung des Filstals etwas ein, sodass wir uns allein nach Westen tasteten. So ganz das vertrauen hatten wir dann nicht in die Hänge, weil auch wir beide nicht wussten wie man zwischen Übersberg und dem Zollern dort am Hang fliegt, drum haben wir ein paar mal gekurbelt, was auch sehr gut ging. Gelockt von der Optik flogen wir aus einem Hang- und Thermikgemisch bis nach Donaueschingen, wo wir aber fast hätten den Motor zünden mussten. Mühsam ging es zurück an die Alb, doch der Hang am Klippeneck ging auch nicht mehr so wirklich. Mit schwacher Thermik konnten wir uns, dann wieder zusammen mit Tilo und Krümel, in den Plettenberg retten und dann ging es erst richtig los. Nur geradeaus, ohne einen Kreis, direkt bis nach Aalen, wo wir uns lediglich den Sprung an den Braunenberg nicht mehr trauten. Selbst an den kleinsten Hügeln der Start entlang konnten wir komfortabel eine Höhe über 800m halten. Wieder Kreislos flogen wir von dortaus nach Hechingen und es wäre sicherlich auch nochmal bis an den Plettenberg gegangen, aber wir wollten Alex Freundin nicht so lange warten lassen. Wir wendeten und es ging zurück bis kurz vor Süßen und dann nach Hause. Während des ganzen Fluges waren wir vielleicht 2-3 Mal unter Hang, sonst immer komfortabel drüber. trotzdem muss man sich natürlich an die recht niedere Optik gewöhnen.

Ein faszinieren einfacher Flug, ein unglaubliches Erlebnis und wirklich ein herausragendes Training. Ich glaube wir haben gestern alle unglaublich viel gelernt. Der Flug gestern macht deutlich Lust auf mehr, wenn die Windrichtung passt sind dann auch am Hang der Alb sehr sehr große Strecken möglich, da bin ich mir seit gestern sicher!

Trotzdem wäre es jetzt auch mal schön wenn es mal richtig Thermik geben würde....

 

Der Flug im OLC: http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=3012620

 


2 Tage - 2 Lnder - 2 Flge
27. Mai. 2013 - 20:13 Uhr

 

Letzten Donnerstag habe ich für die Firma Schempp Hirth ein Flugzeug nach St. Auban gebracht. Was fällt einem da natürlich ein, wenn man schonmal da unten ist? Klar, man möchte fliegen. Arne Röpling geb mir den Tipp das seine Eltern und Puimoisson sind und organisierte mir einen Flug. So konnte ich Freitag einen kleinen Flug bei Mistral machen. Ich bin zwar nur Mistral Fan wenn man Frühstart macht, aber die Chance ließ ich mir nicht nehmen. Durch die Thermik war es schwer in die Wellen zu kommen, bzw wir haben es einfach nicht geschafft. Doch die Hänge gingen gut und die Thermik war auch super. Ein toller Flug, Danke Jörg!

Am Abend ging es dann noch nach Hause. Am Samstag zog ich dann bei äusserst mäßigem Wetter noch den Arcus aus der Halle und flog noch ein wenig bei uns Zuhause. Das Wetter zeigte sich sehr schwierig, doch mit dem Motor um Rücken konnte man den Tag noch sehr schön nutzen und am Ende sind wir fast 300km geflogen.
Diese Woche wird wieder studiert. Bei gutem Wetter werde ich nächstes Wochenende bei den Winzeln Open mitfliegen.

Hier noch die Flüge im OLC:

Freitag:  http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html;jsessionid=CDA55A132D6F798C23148B4F257FC6D1?dsId=2993686

Samstag:  http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html;jsessionid=CDA55A132D6F798C23148B4F257FC6D1?dsId=2995083


Endlich mal wieder Segelfliegen!
20. Mai. 2013 - 08:19 Uhr

 

Noch ein kleiner Bericht zum Flug am Samstag:

Lange hatte ich ja Pause gemacht, da ich nach der Teilnahme an der WM sehr viele Aussenstände hatte und die erst begleichen wollte bevor ich wieder fliege. Darum habe ich auch das Nationalmannschaftstraining, welches seit Samstag in Stendal läuft, abgesagt. Doch Dank der Unterstützung des BWLV, der mir am Freitag spontan die Förderung für die WM zukommen ließ, kann ich nun wieder fliegen.

Das konnte ich am Samstag gleich nutzen. Da Alex Späth mit dem ALB nach Stendal ging, zog ich mir den Nimbus aus der Halle. Mein Plan war einfach nur mal wieder ein bisschen zu fliegen. Ich tankte auf knapp 800kg und zog an den Start. Das Wetter entwickelte sich gut, nur leider ließen sich die vor mir stehenden auf 3000m schleppen um in die Alpen zu gleiten. Das und das relativ späte erscheinen der Schlepppilotin verhinderten einen Start, der schon gut 1,5h früher möglich gewesen wäre. Bereits mit ordentlicher Basis und gutem Steigen ging es auf der ALB dann los. Doch von Westen kam rasch die Warmluft, weshalb ich in Albstadt schon wieder drehte und mich auf den Weg nach Osten machte. Mein Ziel war dann nach Tschechien zu fliegen. doch leider sank die Basis immer weiter ab und ich entschied mich an der Grenze bei Furth im Walde mit 1400m Basis doch nicht mehr weiter zu fliegen, da der Weg nach Hause noch ein langer ist.
Ich verlängerte den Flug noch durch einen kleinen Haken auf dem Rückweg. Doch dann begann der wirklich spannende Teil. Als ich bei Hohenfels wendete hatten sich die Wolken nach Hause schon zum größten Teil aufgelöst. Im Funk kämpfte man bereits 140km vor mir ums überleben. Ich ging dann zunehmend davon aus, das ich auch nicht mehr nach Hause kommen werde. Ich tastete mich von Flugplatz zu Flugplatz und konnte immer wieder steigen von 0,5 bis 1m/s finden, das den Rückholweg verkürzte. Über Irsingen kam ich dann sogar nochtmal an eine kleine Wolke, die nochmal 1,5m/s brachte und mich bis nach Heubach hätte bringen können. Doch im Westen sah man noch Entwicklungen im schwäbischen Wald und nach langem überlegen entschied ich mich gegen die Landung und den Rückschlepp aus Heubch und für die Chance nach Hause zu kommen und glitt an die Wolken. Dies war eine gute Entscheidung. Nach langem gleiten durch tote Luft traf ich dort nochmal richtig gutes Steigen und konnte dir Endanflughöhe machen. Um den Luftraum herum machte ich mich auf den Weg in Richtung Hahnweide. Die Höhe reichte nicht ganz um nochmal um Ausklinkpunkt zu fliegen, aber an der Teck ging noch der Hang, der mich dafür nochmal auf Höhe brachte.

Alles in Allem ein wirklich toller Flug, der mir wieder sehr viel Lust auf große Strecken brachte. Ich hoffe das Wetter spielt dazu in den nächsten Wochen mal mit!

Hier der Flug:
http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=2979055


Wettbewerb mal von der anderen Seite
8. Mai. 2013 - 20:46 Uhr

 Diese Woche bin ich beim Hahnweide Wettbewerb für Aufgaben und Auswertung zuständig. Zur Belustigung darf ich aber auch ein bisschen schleppen. Beide Flugzeuge die ich 2013 zur Verfügung habe fliegen mit. Mit der ALB Marco Barth und mit dem EP Alexander Späth.

Gerade Alex liegt nach 2 Tagen mit 2 Tagessiegen auf Platz 1! Meine viele Arbeit im Winter scheint sich also bezahlt gemacht zu haben...

Ich hoffe ich komme nächste Woche dann auch mal wieder mit dem Segelflugzeug in die Luft. Auf Grund meiner finanziellen Lage nach der WM kann ich nun leider nicht zum Nationalmannschaftstraining nach Stendal. Ich hoffe ich komme aber auf der Hahnweide mal wieder mit dem Nimbus in die Luft.


««« ««  1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | [...]  »» »»»

admin - Powered by MyNews 1.6.4 mod SMI
 
 
 
 
 
 
 
nächste Termine:
seit Ende September2013
Neulackierung ALB
07.06.2014 bis 14.06.2014
Hockenheim Wettbewerb
ab Mitte Juli 2014
Kings Land - Rumänien
Winter 14/15
noch keine Termine
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sponsor werden!