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Schneller erster Tag
22. Jul. 2013 - 19:55 Uhr

 

Heute hat die DM gleich mal mit einem schnellen Tag begonnen.

Die Aufgabe führte uns von Mengen nach Freudenstadt, Bretten und Greding wieder zurück zum Platz. Direkt nach dem Abflug fand ich keine gute Linie über die Alb und auch kein gutes Steigen für die Querung in den Schwarzwald. Der Weg ins Kraichgau haben ich auch eher ungeschickt gewählt und bin auch wiedermals beim gleiten gegenüber den anderen richtig abgestürzt. Im Steigen konnte ich aber meist wieder aufholen. Der Weg nach Osten war anders als erwartet völlig problemlos. Wir kämen gut voran und ich kam auch wieder in der Gruppe die mich einholte ganz gut mit und war auch lange Zeit einer der höchsten. Als es in Richtung Endanflug ging musste ich leider die paar Meter die ich im gleiten wieder auf die anderen verlor in schwachem Steigen machen, das kostete Zeit und viele Plätze. Hoffentlich läuft es morgen besser. Ich bin nahezu jeden Abend am basteln um die kleinen Fehler die der EP auf einmal bekommen hat, zu beheben. Unter anderem war heute der Logger nicht mehr auslesbar, was mich noch ein wenig mehr beunruhigt ist das Wasser welches in den Bremsklappen Kasten gelaufen war. Das werde ich morgen mal noch von einem Prüfer anschauen lassen, denn normal ist das auf jedenfall nicht...

Jetzt gibts gleich ein leckeres Abendessen. Bis morgen!


Los geht's
21. Jul. 2013 - 20:12 Uhr

 

Hallo zusammen, 

lange gab's hier nichts Neues. Die letzten Wochen musste ich in der FH mal fleißig sein da die Prüfungen anstanden. Irgendwie war es mir klar, dass es grad zum guten Wetter soweit ist das ich zu lernen hatte,

Seit Freitag bin ich wieder hier im wunderschönen Mengen. Bereits 2009 war ich ja hier für die DM und habe beste Erinnerungen daran. Heute stand der erste Trainingstag an. Für mich war es mal gut mich an den Flieger zu gewöhnen und der letzte Test für alles. Dabei habe ich auch gleich festgestellt, dass einiges nicht tut. 

Man gab uns eine kleine Trainingsaufgabe, welche ich auch zum Großteil abgeflogen bin. Der erste Wendepunkt lag am Kirnbergsee, westlich von Donaueschingen. Die Strecke dorthin und zurück lief traumhaft und trotz gemütlichem Fliegen zusammen mit Bernd Gauger hatten wir zurück bis auf die Höhe von Mengen einen Schnitt von 150km/h. Nach Osten war es dann komplett Blau und es war schwieriger die Thermik ohne die Wolken zu finden. Die östliche Wende in Donauöwörth könnte ich dann mit den ersten nehmen.

def Rückflug lief dann zunehmen schleppend, ich merkte das ich auch schon müde war und hatte Probleme gutes Steigen zu finden. Fast hätte mein Flug so in Gerstetten geendet, dann nahm ich das "Gas" deutlich raus und flog gemütlich nach Mengen zurück.

 

Ein gemütlicher Auftakt, bevor morgen das richtige Rennen beginnt! Jetzt geht's zurück an die Bücher, am Mittwoch muss ich noch eine Klausur für mein Studium in Ansbach schreiben. 

 

Bis morgen!

 

 


Endlich mal gutes Flugwetter...
9. Jun. 2013 - 09:22 Uhr

 

Die letzten Tag waren für den Süden Deutschlands endlich mal die Entschädigung für das miserable Wetter bisher. Gut wer also Zeit hatte!

Am Mittwoch wollte Alex die 1000km probieren und flog mit der EP. Ich schleppte wegen Schlepppilotenmangels erst noch und startete dann gegen Mittag mit der ALB, um noch ein kleines Flügchen zu machen. Leider endete es aber auf dem Acker unterhalb des Hohenstaufens.

Donnerstag sollte es aber dann noch einen Tick besser werden. Ich schrieb das magische 1000km FAI-Dreieck aus. Der Start um halb 10 war genau richtig. Ich kam gut voran und war zu Thermikbeginn in Schwarz- und Odenwald. Leider kostete das etwas Zeit, aber dafür war die Rhön und auch der Thüringer Wald richtig gut und ich konnte wieder aufholen. Durch die hohe Feuchte breitete es aber in der Gegend um Bayreuth sehr stark aus und regnete sogar. Vermutlich habe ich da den Zeitpunkt zum Abbrechen der Aufgabe verpasst, denn so glitt ich unter 8/8 nach Süden auf eine kleine graue Wolke, die im Schatten lag, zu. Schnell war mir klar, ich würde in die CTR von Grafenwöhr hineinfallen. Nach einem kurzen Funkkontakt durfte ich in diese auch einfliegen. Das kleine Wölkchen im Schatten der großen Abschirmung brachte nur 0,2m/s, und versetzte mich immer weiter in Richtung des EDR's. Ich fragte den Lotsen, ob ein Einflug in das Sperrgebiet möglich sei, was er verneinte. Ich schaute mich nochmal nach landbaren Äckern um, aber Lust zu landen hatte ich keine und die einzige sichere Option war auch nur der Flugplatz von Grafenwöhr. Ich fragte also nochmal, ob ich aus Sicherheitsgründen nicht in der EDR einfliegen könne. Ich musste an die einzige Wolke, die dort in der Sonne lag, und wusste, dann wäre ich vorerst gerettet. Wie ich aber in Rumänien schon letztes Jahr bemerkte, löst das Wort "Sicherheit" viel aus. Nach einer kurzen Diskussion ließ er mich tatsächlich in das EDR einfliegen. Ich glitt, stets mit der Option auf dem Flugplatz dort zu landen, an die Wolke und traf dort auf 2,5m/s, die mich retteten. Im Anschluss machte ich mich wieder auf den Weg an die Schwäbische Alb. Ich wusste, dass ich noch ein Stück nach Westen musste, wenn ich die 1000km voll machen wollte. Das Wetter auf der Alb war dann aber wieder hervorragend und ich konnte mühelos nochmal bis kurz vor Schwenningen fliegen. Mit etwas mehr Mut hätte ich bestimmt auf über 1100km ausdehnen können. Aber nachdem es zuvor mit dem Aussenlanden schon so knapp war, ersparte ich mir es, nochmal in eine solche Situation zu kommen und drehte rechtzeitig um und flog mit 1067km nach Hause. Immerhin müsste es meines Wissens nach auch so der erste 1000km Flug von der Hahnweide seit knapp 20 Jahren sein. Ein toller Tag und das Ziel, mit der EP 1000km zu fliegen, erreicht, auch wenn es nicht das gewünschte Dreieck war, aber vielleicht kommt das ja noch...

Freitag setzte ich dann aus und lernte und ließ 2 Flugschüler mit Flugauftrag fliegen. Der Tag war wohl nicht so gut, wie ich hörte und wie man im OLC sah.

Gestern flog ich dann nochmal. Ich hatte gar nicht in die Vorhersage geschaut und war etwas erstaunt, als es um 9 wieder die ersten Wolken hatte. Dank Georg Jakl konnte ich auch um 10 gleich starten und den Tag ausnutzen. Vor allem auf Alb und Schwarzwald sollte es gut sein, sagte man mir noch. Das merkte ich auch, als ich im Kraichgau war, darum drehte ich wieder um und flog von Norden wieder in den Schwarzwald und dann nochmal die Alb hoch. Beim Blick auf den Kilometerstand schienen am Abend die 1000km nochmal möglich, doch ich traute mich dann nicht mehr, nochmal an die letzten Wolken am Klippeneck zu fliegen, weil ich doch sicher nach Hause kommen wollte. 920km waren es am Ende, das ist ja auch jede Menge und es war wieder ein wirklich toller Flug.

Nächste Woche ist dann wieder studieren bei mir angesagt! Heute widme ich mich wohl mal den kleinen technischen Mängeln an EP und ALB.

Die Flüge im OLC:

Mittwoch: http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=3020670

Donnerstag: http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=3024521

Samstag: http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=3037337

 


Unglaublicher Flug: Mit einem Hang zum Hangflug
3. Jun. 2013 - 11:57 Uhr

Schon seit langem weiß ich ja, das man die Albkante sehr gut nutzen kann um streckenweiße am Hang zu fliegen. Gerade nach dem Flug von Klaus Kalmbach am Hahnweide Wettbewerb, der mit großem Hanganteil einen überragenden Tagessieg erflog, wuchs auch bei mir das Interesse das auch mal richtig zu probieren.

Nach dem vielen Regen der letzten Tage war ich allerdings nicht so ganz auf fliegen eingestellt. Ich schlief erstmal lange und frühstückte ausgiebig. Mein ursprünglicher Plan war es an meinem Discus ein wenig zu basteln, doch Krümel hatte mich dann doch relativ schnell davon überzeugt zu fliegen. Wegen der nassen Äcker nahm ich doch den Arcus mit Turbo und konnte auch mit Alex Späth noch einen sehr kompetenten Copiloten auftreiben um das mit dem Hangfliegen mal zu probieren.

 

 

Der erste Weg führte uns nach Osten. Tilo flog bereits weit vorraus und meldete das alles problemlos sei. Alex und ich bastelten uns so voran und überlegten was wohl der beste Weg sein könnte. Schließlich wusste ich auch nur bis Donzdorf wie das funktioniert. Bei Heubach trafen wir auf Tilo und flogen zusammen nach Westen. Tilo buddelte sich leider nach der Querung des Filstals etwas ein, sodass wir uns allein nach Westen tasteten. So ganz das vertrauen hatten wir dann nicht in die Hänge, weil auch wir beide nicht wussten wie man zwischen Übersberg und dem Zollern dort am Hang fliegt, drum haben wir ein paar mal gekurbelt, was auch sehr gut ging. Gelockt von der Optik flogen wir aus einem Hang- und Thermikgemisch bis nach Donaueschingen, wo wir aber fast hätten den Motor zünden mussten. Mühsam ging es zurück an die Alb, doch der Hang am Klippeneck ging auch nicht mehr so wirklich. Mit schwacher Thermik konnten wir uns, dann wieder zusammen mit Tilo und Krümel, in den Plettenberg retten und dann ging es erst richtig los. Nur geradeaus, ohne einen Kreis, direkt bis nach Aalen, wo wir uns lediglich den Sprung an den Braunenberg nicht mehr trauten. Selbst an den kleinsten Hügeln der Start entlang konnten wir komfortabel eine Höhe über 800m halten. Wieder Kreislos flogen wir von dortaus nach Hechingen und es wäre sicherlich auch nochmal bis an den Plettenberg gegangen, aber wir wollten Alex Freundin nicht so lange warten lassen. Wir wendeten und es ging zurück bis kurz vor Süßen und dann nach Hause. Während des ganzen Fluges waren wir vielleicht 2-3 Mal unter Hang, sonst immer komfortabel drüber. trotzdem muss man sich natürlich an die recht niedere Optik gewöhnen.

Ein faszinieren einfacher Flug, ein unglaubliches Erlebnis und wirklich ein herausragendes Training. Ich glaube wir haben gestern alle unglaublich viel gelernt. Der Flug gestern macht deutlich Lust auf mehr, wenn die Windrichtung passt sind dann auch am Hang der Alb sehr sehr große Strecken möglich, da bin ich mir seit gestern sicher!

Trotzdem wäre es jetzt auch mal schön wenn es mal richtig Thermik geben würde....

 

Der Flug im OLC: http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=3012620

 


2 Tage - 2 Lnder - 2 Flge
27. Mai. 2013 - 20:13 Uhr

 

Letzten Donnerstag habe ich für die Firma Schempp Hirth ein Flugzeug nach St. Auban gebracht. Was fällt einem da natürlich ein, wenn man schonmal da unten ist? Klar, man möchte fliegen. Arne Röpling geb mir den Tipp das seine Eltern und Puimoisson sind und organisierte mir einen Flug. So konnte ich Freitag einen kleinen Flug bei Mistral machen. Ich bin zwar nur Mistral Fan wenn man Frühstart macht, aber die Chance ließ ich mir nicht nehmen. Durch die Thermik war es schwer in die Wellen zu kommen, bzw wir haben es einfach nicht geschafft. Doch die Hänge gingen gut und die Thermik war auch super. Ein toller Flug, Danke Jörg!

Am Abend ging es dann noch nach Hause. Am Samstag zog ich dann bei äusserst mäßigem Wetter noch den Arcus aus der Halle und flog noch ein wenig bei uns Zuhause. Das Wetter zeigte sich sehr schwierig, doch mit dem Motor um Rücken konnte man den Tag noch sehr schön nutzen und am Ende sind wir fast 300km geflogen.
Diese Woche wird wieder studiert. Bei gutem Wetter werde ich nächstes Wochenende bei den Winzeln Open mitfliegen.

Hier noch die Flüge im OLC:

Freitag:  http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html;jsessionid=CDA55A132D6F798C23148B4F257FC6D1?dsId=2993686

Samstag:  http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html;jsessionid=CDA55A132D6F798C23148B4F257FC6D1?dsId=2995083


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