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Unglaublicher Flug: Mit einem Hang zum Hangflug
3. Jun. 2013 - 11:57 Uhr

Schon seit langem weiß ich ja, das man die Albkante sehr gut nutzen kann um streckenweiße am Hang zu fliegen. Gerade nach dem Flug von Klaus Kalmbach am Hahnweide Wettbewerb, der mit großem Hanganteil einen überragenden Tagessieg erflog, wuchs auch bei mir das Interesse das auch mal richtig zu probieren.

Nach dem vielen Regen der letzten Tage war ich allerdings nicht so ganz auf fliegen eingestellt. Ich schlief erstmal lange und frühstückte ausgiebig. Mein ursprünglicher Plan war es an meinem Discus ein wenig zu basteln, doch Krümel hatte mich dann doch relativ schnell davon überzeugt zu fliegen. Wegen der nassen Äcker nahm ich doch den Arcus mit Turbo und konnte auch mit Alex Späth noch einen sehr kompetenten Copiloten auftreiben um das mit dem Hangfliegen mal zu probieren.

 

 

Der erste Weg führte uns nach Osten. Tilo flog bereits weit vorraus und meldete das alles problemlos sei. Alex und ich bastelten uns so voran und überlegten was wohl der beste Weg sein könnte. Schließlich wusste ich auch nur bis Donzdorf wie das funktioniert. Bei Heubach trafen wir auf Tilo und flogen zusammen nach Westen. Tilo buddelte sich leider nach der Querung des Filstals etwas ein, sodass wir uns allein nach Westen tasteten. So ganz das vertrauen hatten wir dann nicht in die Hänge, weil auch wir beide nicht wussten wie man zwischen Übersberg und dem Zollern dort am Hang fliegt, drum haben wir ein paar mal gekurbelt, was auch sehr gut ging. Gelockt von der Optik flogen wir aus einem Hang- und Thermikgemisch bis nach Donaueschingen, wo wir aber fast hätten den Motor zünden mussten. Mühsam ging es zurück an die Alb, doch der Hang am Klippeneck ging auch nicht mehr so wirklich. Mit schwacher Thermik konnten wir uns, dann wieder zusammen mit Tilo und Krümel, in den Plettenberg retten und dann ging es erst richtig los. Nur geradeaus, ohne einen Kreis, direkt bis nach Aalen, wo wir uns lediglich den Sprung an den Braunenberg nicht mehr trauten. Selbst an den kleinsten Hügeln der Start entlang konnten wir komfortabel eine Höhe über 800m halten. Wieder Kreislos flogen wir von dortaus nach Hechingen und es wäre sicherlich auch nochmal bis an den Plettenberg gegangen, aber wir wollten Alex Freundin nicht so lange warten lassen. Wir wendeten und es ging zurück bis kurz vor Süßen und dann nach Hause. Während des ganzen Fluges waren wir vielleicht 2-3 Mal unter Hang, sonst immer komfortabel drüber. trotzdem muss man sich natürlich an die recht niedere Optik gewöhnen.

Ein faszinieren einfacher Flug, ein unglaubliches Erlebnis und wirklich ein herausragendes Training. Ich glaube wir haben gestern alle unglaublich viel gelernt. Der Flug gestern macht deutlich Lust auf mehr, wenn die Windrichtung passt sind dann auch am Hang der Alb sehr sehr große Strecken möglich, da bin ich mir seit gestern sicher!

Trotzdem wäre es jetzt auch mal schön wenn es mal richtig Thermik geben würde....

 

Der Flug im OLC: http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=3012620

 


2 Tage - 2 Lnder - 2 Flge
27. Mai. 2013 - 20:13 Uhr

 

Letzten Donnerstag habe ich für die Firma Schempp Hirth ein Flugzeug nach St. Auban gebracht. Was fällt einem da natürlich ein, wenn man schonmal da unten ist? Klar, man möchte fliegen. Arne Röpling geb mir den Tipp das seine Eltern und Puimoisson sind und organisierte mir einen Flug. So konnte ich Freitag einen kleinen Flug bei Mistral machen. Ich bin zwar nur Mistral Fan wenn man Frühstart macht, aber die Chance ließ ich mir nicht nehmen. Durch die Thermik war es schwer in die Wellen zu kommen, bzw wir haben es einfach nicht geschafft. Doch die Hänge gingen gut und die Thermik war auch super. Ein toller Flug, Danke Jörg!

Am Abend ging es dann noch nach Hause. Am Samstag zog ich dann bei äusserst mäßigem Wetter noch den Arcus aus der Halle und flog noch ein wenig bei uns Zuhause. Das Wetter zeigte sich sehr schwierig, doch mit dem Motor um Rücken konnte man den Tag noch sehr schön nutzen und am Ende sind wir fast 300km geflogen.
Diese Woche wird wieder studiert. Bei gutem Wetter werde ich nächstes Wochenende bei den Winzeln Open mitfliegen.

Hier noch die Flüge im OLC:

Freitag:  http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html;jsessionid=CDA55A132D6F798C23148B4F257FC6D1?dsId=2993686

Samstag:  http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html;jsessionid=CDA55A132D6F798C23148B4F257FC6D1?dsId=2995083


Endlich mal wieder Segelfliegen!
20. Mai. 2013 - 08:19 Uhr

 

Noch ein kleiner Bericht zum Flug am Samstag:

Lange hatte ich ja Pause gemacht, da ich nach der Teilnahme an der WM sehr viele Aussenstände hatte und die erst begleichen wollte bevor ich wieder fliege. Darum habe ich auch das Nationalmannschaftstraining, welches seit Samstag in Stendal läuft, abgesagt. Doch Dank der Unterstützung des BWLV, der mir am Freitag spontan die Förderung für die WM zukommen ließ, kann ich nun wieder fliegen.

Das konnte ich am Samstag gleich nutzen. Da Alex Späth mit dem ALB nach Stendal ging, zog ich mir den Nimbus aus der Halle. Mein Plan war einfach nur mal wieder ein bisschen zu fliegen. Ich tankte auf knapp 800kg und zog an den Start. Das Wetter entwickelte sich gut, nur leider ließen sich die vor mir stehenden auf 3000m schleppen um in die Alpen zu gleiten. Das und das relativ späte erscheinen der Schlepppilotin verhinderten einen Start, der schon gut 1,5h früher möglich gewesen wäre. Bereits mit ordentlicher Basis und gutem Steigen ging es auf der ALB dann los. Doch von Westen kam rasch die Warmluft, weshalb ich in Albstadt schon wieder drehte und mich auf den Weg nach Osten machte. Mein Ziel war dann nach Tschechien zu fliegen. doch leider sank die Basis immer weiter ab und ich entschied mich an der Grenze bei Furth im Walde mit 1400m Basis doch nicht mehr weiter zu fliegen, da der Weg nach Hause noch ein langer ist.
Ich verlängerte den Flug noch durch einen kleinen Haken auf dem Rückweg. Doch dann begann der wirklich spannende Teil. Als ich bei Hohenfels wendete hatten sich die Wolken nach Hause schon zum größten Teil aufgelöst. Im Funk kämpfte man bereits 140km vor mir ums überleben. Ich ging dann zunehmend davon aus, das ich auch nicht mehr nach Hause kommen werde. Ich tastete mich von Flugplatz zu Flugplatz und konnte immer wieder steigen von 0,5 bis 1m/s finden, das den Rückholweg verkürzte. Über Irsingen kam ich dann sogar nochtmal an eine kleine Wolke, die nochmal 1,5m/s brachte und mich bis nach Heubach hätte bringen können. Doch im Westen sah man noch Entwicklungen im schwäbischen Wald und nach langem überlegen entschied ich mich gegen die Landung und den Rückschlepp aus Heubch und für die Chance nach Hause zu kommen und glitt an die Wolken. Dies war eine gute Entscheidung. Nach langem gleiten durch tote Luft traf ich dort nochmal richtig gutes Steigen und konnte dir Endanflughöhe machen. Um den Luftraum herum machte ich mich auf den Weg in Richtung Hahnweide. Die Höhe reichte nicht ganz um nochmal um Ausklinkpunkt zu fliegen, aber an der Teck ging noch der Hang, der mich dafür nochmal auf Höhe brachte.

Alles in Allem ein wirklich toller Flug, der mir wieder sehr viel Lust auf große Strecken brachte. Ich hoffe das Wetter spielt dazu in den nächsten Wochen mal mit!

Hier der Flug:
http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=2979055


Wettbewerb mal von der anderen Seite
8. Mai. 2013 - 20:46 Uhr

 Diese Woche bin ich beim Hahnweide Wettbewerb für Aufgaben und Auswertung zuständig. Zur Belustigung darf ich aber auch ein bisschen schleppen. Beide Flugzeuge die ich 2013 zur Verfügung habe fliegen mit. Mit der ALB Marco Barth und mit dem EP Alexander Späth.

Gerade Alex liegt nach 2 Tagen mit 2 Tagessiegen auf Platz 1! Meine viele Arbeit im Winter scheint sich also bezahlt gemacht zu haben...

Ich hoffe ich komme nächste Woche dann auch mal wieder mit dem Segelflugzeug in die Luft. Auf Grund meiner finanziellen Lage nach der WM kann ich nun leider nicht zum Nationalmannschaftstraining nach Stendal. Ich hoffe ich komme aber auf der Hahnweide mal wieder mit dem Nimbus in die Luft.


Mal wieder News
24. Apr. 2013 - 21:17 Uhr

Seit Samstag ist endlich der ALB wieder in seinem Anhänger zurück und steht nun auf der Hahnweide und wartet darauf gewartet zu werden! Die Rückfahrt dauerte wesentlich länger als normal, da es Probleme mit dem Schiff und dem Zoll gab. Aber soweit ist alles wohlbehalten wieder da, bis auf die Macken, die ich mir in Argentinien eingefangen habe.

In einer Woche sollte das Flugzeug aber wieder fertig sein, denn dann wird Marco Barth am Hahnweide Wettbewerb damit teilnehmen.

Leider ist mit Segelflug gerade nicht so viel bei mir. Unter der Woche hat mich der Studienalltag wieder und am Wochenende ist meist das Wetter schlecht oder ich bin als Fluglehrer oder Ähnliches eingeteilt. Zum Glück war ich über Ostern schon beim Nationalmannschaftstraining in Vinon, wo ich mich ein bisschen in die "Europäische" Saison einzufliegen.

 

Ich warte ja weiterhin auf den ersten richtig guten Tag um den großen Tram, die 1000km, mit der EP zu versuchen. Ich hoffe das diese Tage nicht wie letztes Jahr während des Wettbewerbes kommen.

Aber wir werden sehen...

Bis bald!

 


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